
Letzte Aktualisierung: 23.11.2008, Michael Müller
Nachrichten zu Bahnen und zur Schiene
FAZ.NET, 23. November 2008; Von Kerstin Schwenn
Eisenbahn Gewerkschaft
Transnet geht auf Distanz zum Bahn-Börsengang
Der designierte Vorsitzende der größten Bahn-Gewerkschaft Transnet, Alexander Kirchner, ist zum bisher klaren Privatisierungskurs seiner Organisation auf Distanz gegangen. „Die Zustimmung der Transnet zum Bahn-Börsengang ist die alte Beschlusslage“, sagte Kirchner auf dem Gewerkschaftstag in Berlin.
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na presseportal, 31.10.2008
Vernichtendes Urteil über die Investitionspolitik der Bahn
Private Güterbahnen legen Studie "Netz 21" vor und fordern sofortiges Moratorium ineffizienter Hochgeschwindigkeitsprojekte Berlin
(ots) - Der Schienengüterverkehr hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Alle Prognosen deuten darauf hin, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Man rechnet damit, dass sich beispielsweise das Aufkommen des Hamburger Hafens in den nächsten Jahren annähernd verdoppelt. Daran wird auch die befürchtete Konjunkturdelle nichts ändern. Allerdings hält der Ausbau der deutschen Schieneninfrastruktur mit dieser Entwicklung nicht Schritt. Für die bereits heute dringend erforderlice Erweiterung der Schieneninfrastruktur für die Abfuhr der Güter auf der Schiene ist auf Jahre hinaus kein Geld vorhanden. Nach Auffassung der im Netzwerk Privatbahnen zusammengeschlossenen Wettbewerbsbahnen liegt das an einer einseitigen Ausrichtung der Investitionsprioritäten des Bundes und der DB AG: Die erforderlichen Haushaltsmittel sind seit Jahren und auf Jahre hinaus durch den Bau volkswirtschaftlich ineffizienter Hochgeschwindigkeitsstrecken gebunden.
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Spiegel-online, 09.10.2007
Streit um Privatisierung der Bahn
Huber gegen Schließung kleiner Bahnhöfe
Um die Privatisierung der Deutschen Bahn (DB) gibt es neue Irritationen. Nach einem Zeitungsbericht soll der Bund planen, wenig genutzte Bahnhöfe nicht mehr zu fördern. Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber (CSU) reagierte umgehend mit strikter Ablehung. Vielleicht völlig umsonst: Denn die Bahn will von den Plänen des Bundes nicht das Geringste wissen.
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Spiegel Online, 25. August 2007
BAHN-PRIVATISIERUNG
Mehdorn will staatliche Kontrollen einschränken
Bahn-Chef Hartmut Mehdorn will sich nach der Bahnprivatisierung nicht so genau auf die Finger schauen lassen. Die geplanten Messfahrten des Eisenbahnbundesamts lehnt er ab, und verlotterte Gleise sollen kein Grund sein, das Schienennetz an den Staat zurückzugeben.
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FR-online.de, 02.08.2007; VON THOMAS WÜPPER
Deutsche Bahn
Teilprivatisierung auf der Kippe
Rund die Hälfte der Bundesländer ist bisher gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung für die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn. Das Bündnis "Bahn für alle" fordert die heutige Sonderkonferenz der Verkehrsminister auf, das Gesetz vorerst zu stoppen. Nötig sei zuvor eine breite öffentliche Debatte über die Zukunft des Schienenverkehrs, betont die Lobby, der Verdi, Attac, der BUND und neun weitere Organisationen angehören.
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FAZ.NET, 09.06.2007; Von Kerstin Schwenn, Berlin
Fernverkehr
Der Güterverkehr wird sich bis 2050 verdoppeln
Der Güterverkehr in Deutschland wird sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Die Marktanteile von Straße, Schiene und Wasserstraße werden sich dabei nicht wesentlich verschieben. Die Straße wird ihren großen Vorsprung auf lange Sicht halten, die Bahn aber die höchsten Wachstumsraten verzeichnen. Dies sind die Kernergebnisse der bislang unveröffentlichen Studie „Abschätzung der langfristigen Entwicklung des Güterverkehrs bis 2050“ des Baseler Progtrans-Instituts, die dieser Zeitung in Auszügen vorliegt.
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taz, 30.3.2007; VON STEPHAN KOSCH7
Die passende Bilanz zum Börsengang
Bahnchef Hartmut Mehdorn präsentiert der Öffentlichkeit noch ein Rekordergebnis. Damit das so weitergeht, brauche die Bahn schnell private Kapitalgeber. Kritiker glauben dem Zahlenwerk nicht und verweisen auf milliardenschwere Zuschüsse
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Wirtschaftspolitik Aktuell Nr. 8/2007
Privat-Bahn stoppen!
Die Bahn soll privatisiert werden. Doch es regt sich Widerstand. 70 Prozent der Menschen sagen nein! Verkehr in der Fläche und zu Tagesrandzeiten sind für Privateigentümer uninteressant. Aber wichtig für einen attraktiven, kostengünstigen Verkehr und für Klimaschutz. Für eine öffentliche Bahn für alle!
Ab sofort: Internetkampagne gegen Privatisierung hier
Weilt.Online, 25.02.2007
Marode Schienen
Bahn will schnell mit Generalsanierung beginnen
Viele der Gleisanlagen sind seit Jahrzehnten nicht grundlegend überholt worden. Mit einem Milliarden-Programm will die Bahn dies nachholen – nachdem der Bundesrechnungshof eine Mängelliste aufmachte. Reisende müssen mit Verspätungen rechnen.
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